Georg
Girschek, Dipl.-Theol., geb. 1955; |
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| Dieser
Psalm der Bibel drückt meinen Glauben gut aus: "Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen. Er lässt mich lagern auf grünen Auen und führt mich zum Ruheplatz am Wasser. Er stillt mein Verlangen; er leitet mich auf rechten Pfaden, treu seinem Namen. Muss ich auch wandern in finsterer Schlucht, ich fürchte kein Unheil, denn du [Herr] bist bei mir, dein Stock und dein Stab geben mir Zuversicht. ... Lauter Güte und Huld werden mir folgen mein Leben lang, und im Haus des Herrn darf ich wohnen für lange Zeit." (Psalm 23) |
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Werner
Höbsch, Jahrgang 1951, Studium der Theologie in Bonn, anschließend
tätig im Erzbistum Köln, zuerst als Referent für religiöse
Jugendbildung, heute als Leiter des Referates für Interreligiösen
Dialog und Weltanschauungsfragen. |
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| "Die Frage nach Gott begleitet mich seit meiner Jugendzeit. Ich bin mit Gott nicht fertig und glaube, dass kann man als gläubiger Mensch auch nicht sein. Gott ist nicht zu haben wie eine Eintrittskarte zum Kino und nicht zu besitzen wie Geld. Was mich glauben lässt, sind Zeugnisse von Menschen, die von ihren Erfahrungen mit Gott erzählen – in der Bibel und heute; Zeugnisse von Gott, der aus Knechtschaft befreit und der Menschen aufrichtet, Zeugnisse von Gott, der nicht den Untergang und den Tod, sondern das Leben liebt. Hohe Sympathie habe ich für die Menschen, die ebenfalls nicht mit Gott fertig sind, die Fragen stellen und suchen." | |
Bernhard
Riedl, Jahrgang 1956, nach Verwaltungslehre, Abitur, Zivildienst und
Studium der Theologie seit 1984 Referent im Erzbistum Köln, dazwischen
mal drei Jahre als Entwicklungshelfer im südlichen Afrika. |
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| "Gott
gehört zu meinem Leben, seit ich angefangen habe zu sprechen. Immer
wieder gab es Phasen, wo er so weit weg schien, dass ich an seiner Existenz
oder wenigstens an seiner Güte zweifelte. Ein Zweifel, den ich mit
etlichen biblischen Gestalten teile. Und als Antwort gibt es für
mich nur jenes Urvertrauen, das ich als Kind gelernt habe: Gott meint
es gut mit den Menschen. Auch mit mir. Immer. Ungefähr da fängt
das Christ-Sein an. Woher kommt, was prägt das Urvertrauen von Menschen, die "ohne Gott" leben?" |
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Evamaria
Wernze, |
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| Ich glaube, weil Gott mich bis heute und bis hierher getragen hat und ich mich getragen fühle. Das auch durch die Menschen, die mir Gott zeitlebens an die Seite gegeben hat. In diesem Vertrauen und in dieser Liebe lebe ich. Sie sind mein Wurzelgrund. | |
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